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Freiraum für Farben und Stil

Was Farben und Styling mit Kommunikation zu tun haben

TEXT: Davina Brunnbauer, MA.
FOTOS: Andrea Sojka
Viele Menschen experimentieren scheinbar spielend leicht mit Mode und wissen immer genau, was sie anziehen müssen, um gut auszusehen. Bei anderen kann es Jahre oder gar Jahrzehnte dauern, bis sie ihren Stil gefunden haben. Ich selbst bin zwar keineswegs ein Fashionfreak, aber grundsätzlich sehe ich – wie vermutlich jeder Mensch – gerne gut aus und möchte mich natürlich in meiner Haut wohlfühlen.

Freiraum für Farben und Stil
Deshalb habe ich einen Selbstversuch gewagt, um mich einmal näher mit dem Thema Farben und Stil auseinanderzusetzen. Mein Glück ist, dass mir an meinem Arbeitsplatz diesbezüglich gerne geholfen wird. Wir beschäftigen uns bei FREIRAUM Kommunikation mit allen Facetten der Kommunikation und wie man dadurch seine Persönlichkeit weiterentwickeln kann. Neben Selbstbewusstsein und Kompetenz wirkt auch Kleidung, und wie wir dadurch unser Inneres nach außen tragen, auf andere.

Deswegen gibt es bei FREIRAUM Kommunikation eine individuelle Farb- und Stilberatung, die auch Teil der Kommunikationsausbildung 360° ist. Denn unser erster Eindruck wird bei anderen dadurch gebildet, wie wir aussehen – wie wir uns kleiden und wie wir unsere Kleidung tragen, also ob wir uns darin wohlfühlen. Eine solche Beratung habe ich bei unserer Farb- und Stilberaterin Gabriele Albeseder ausprobiert, die mir einen tollen Einblick in ihr spannendes Gebiet gegeben hat.

Gabriele Albeseder

Gabriele Albeseder ist zertifizierte Imageberaterin und hat an der Universität für angewandte Kunst in Wien ihr MBA – Studium “Art & Economy” absolviert. Als selbständige Trainerin berät sie erfolgreich und mit Begeisterung Menschen, die an ihrem äußeren Erscheinungsbild feilen und ihre äußeren Kommunikationsfaktoren verbessern wollen.

Nicht den Trends nachjagen, sondern die Persönlichkeit unterstreichen
Wenn man von Stil spricht, ist es vor allem wichtig zu verstehen, dass dies nicht bedeutet, dass man immer den neuesten Trends nachjagt, sondern dass man das unterstreicht, was einem die Natur vorgibt. Jeder Mensch hat eine bestimmte Hautfarbe und eine bestimmte Augen- und Haarfarbe. Davon leitet sich unser Typ ab. Das Ziel bei einer Image- und Stilberatung ist nicht, einen neuen Menschen zu erschaffen, sondern die Persönlichkeit zu unterstreichen, um authentisch und kompetent zu wirken.

Die Beratung hat sich im Laufe der Jahre sehr individualisiert. Man geht nicht mehr wie am Beginn nach Schema vor, sondern probiert bei jeder Person aus, was ihr guttut und was sie aufrichtet. Denn jeder kennt das, wenn man ein bestimmtes Kleidungsstück trägt, in dem man sich besonders gut gefällt. Die Farben und Schnitte, die dieses Gefühl vermitteln, sollen in der Stilberatung gefunden werden.

Ein schwieriges Verhältnis: ich und die Farben
Vor meiner eigenen Beratung wusste ich nicht genau was mich erwarten würde. Was Farben angeht, bin ich grundsätzlich nicht sehr offen und der größte Teil in meinem Kleiderschrank ist schwarz. Dann kommen noch ein paar graue, braune und blaue Teile hinzu, aber das war’s dann auch schon wieder. Nachdem mir Daniela einmal erzählt hat, dass den meisten Leuten Schwarz vom Typ her eigentlich nicht steht, war ich besorgt, dass das auch bei meinem Farbtyp so sein würde, also war ich schon sehr gespannt.

Was dein Charakter mit deinem Stil zu tun hat
Gabriele Albeseder hat mir zu Beginn der Beratung erklärt, was der Sinn der Farb- und Stilberatung ist: dass es für den Berater darauf ankommt zu erkennen, wer der Mensch vor einem ist, was zu seiner Persönlichkeit passt und was man ihm in weiterer Folge empfehlen kann, damit Kleidung nicht verstellt, sondern verstärkt.

Dann hat sie mir viele Fragen zu meinem Stil gestellt: welche Farben und Kleidungsstücke ich gerne trage, wie sich das im Sommer und Winter unterscheidet, welche Accessoires, Taschen, Schuhe ich trage. Wie das so ist mit meiner Naturhaarfarbe (oh je!). Mehr und mehr hat sie sich dadurch auch ein Bild von meinem Charakter gemacht und konnte mich am Schluss schon sehr gut einschätzen.

Finally: der Farbtest!
Und dann war es auch schon so weit: Gabriele testete vor dem Spiegel die Farben aus. Sie legte mir Farbtücher in unterschiedlichen Intensitäten und Farbtönen um die Schultern und konnte dann analysieren, welche Farben zu Rötungen und Schatten in meinem Gesicht führten, mich müde machten, und welche mich zum Strahlen brachten. Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, dass das möglich war, aber nach einer Weile sah ich es auch selbst, wie mich manche Farben farblos und müde wirken ließen, und andere meinem Typ schmeichelten. Wir probierten mehrere Farben aus („das Orange geht gar nicht!“ „Dieser Himbeerton schaut echt gut aus“) und bei Schwarz kam schließlich meine große Erleichterung: Schwarz steht mir! Yes!

Nachdem ich vom Typ her sehr kontrastreich bin – helle Haut, dunkle Augen (je nach Tageszeit eine grau-grün-braun Mischung), dunkle Haare (das herauswachsende Blonde ist, wie man unschwer erkennen kann, nicht meine Naturhaarfarbe), war es gar nicht so klar, welche Farben mir tatsächlich stehen würden. Der Farbentest hat dann aber doch ein konkretes Ergebnis hervorgebracht.

Der Sommer und ich: ein Dreamteam!
Wie sich herausstellt, bin ich ein dunkler Sommertyp. Und auch wenn ich den Sommer liebe, hat das nur bedingt mit Jahreszeiten zu tun. Es heißt mir stehen kühle und klare Farben, warme Farben passen mir hingegen gar nicht – weshalb ich jetzt wohl alles rötlich-warme aus meinen Kasten verbannen muss (glücklicherweise ist das ohnehin nicht viel).

In meiner Sommer-Farbpalette finden sich insbesondere blaue und graue Basisfarben (und schwarz!), dazu kommen Pastelltöne, viel Blau, kühle Grün- und Violetttöne. Außerdem noch eine Reihe von Beerenfarben, und kräftige Farben wie Himbeere, Bordeaux und Kornblumenblau. Insgesamt also ein durchaus überraschendes Ergebnis für einen Schwarzfan wie mich. Trotz meiner vorsichtigen Haltung zu Farben, habe ich habe aber beschlossen, mich ab sofort an meiner Farbpalette zu orientieren und auch einmal ein paar Farben zu wagen. Nachdem ich nun weiß, welche Farben mir stehen und welche ich eher meiden sollte, erscheint mir ein farbiger Auftritt nicht mehr so riskant und ich bin schon gespannt, ob ich über meinen (farbigen) Schatten springen kann.

Prädikat: farbenfroh
Die Beratung durch Gabriele war ein interessantes Erlebnis und hat viel Spaß gemacht. Einerseits weil sie so begeistert ist von ihrem Metier, sich wirklich gut auskennt und einen mit dieser Begeisterung auch ansteckt. Andererseits weil man auch viel über sich selbst erfährt.

Das Farbentesten war besonders interessant, weil man tatsächlich einen Unterschied bei der Wirkung von verschiedenen Farben erkennen kann – ein Profi wie Gabriele sieht das natürlich noch viel stärker. Ich danke Gabriele für mein neu gefundenes Interesse an Farben und dem Experimentieren mit Mode und freue mich jetzt schon richtig auf das nächste Shoppingerlebnis!

Die Farb- und Stilberatung ist Teil der Kommunikationausbildung 360° in der Gruppe und der Kommunikationsausbildung 360° im Einzeltraining. 
Falls ihr Lust auf eine reine Farb- und Stilberatung bei uns im Institut habt, oder selbst Farb- und Stilberaterin werden wollt, dann schaut doch mal auf unserer Website unter FREIRAUM Kommunikation Ausbildungen oder FREIRAUM Kommunikation Einzeltraining vorbei schreibt uns eine Mail unter office@freiraum-kommunikation.at – wir freuen uns immer über Post! Gerne beraten wir Sie oder vereinbaren für Sie ein kostenloses, unverbindliches Erstgespräch.

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