SICH WÜNSCHEN, WAS MAN HAT

Mich fasziniert der Gedanke, dass man seinen eigenen Glücks- und Zufriedenheitslevel selbst gestalten kann.

Ob man einen guten Tag hat oder nicht, hängt nicht (nur) von den äußeren Umständen ab. Dinge, auf die man keinen Einfluss hat, geschehen (oder auch nicht), Menschen kommen und gehen, einige bleiben länger und manche sogar für immer.

Man kann die äußeren Gegebenheiten nicht beeinflussen, wie man mit ihnen umgeht, jedoch sehr wohl.

Ich kann auf jemanden, der mich enttäuscht hat, für immer und ewig böse sein und mich als armes Opfer, dem all dies widerfahren ist, empfinden. Ich kann aber auch für das Schöne, das durch diese Verbindung entstanden ist, dankbar sein und verzeihen.

Ich kann einer verpassten Chance nachweinen und mir ewig vorstellen, was gewesen wäre, wenn… Ich kann aber auch akzeptieren, was ist und auf dieser Grundlage anzufangen etwas Neues aufzubauen. Etwas, das wahrscheinlich anders ist als das, das ich mir ursprünglich vorgestellt habe, dafür jedoch real.

Ich kann mit einer Entscheidung, die ich irgendwann einmal getroffen habe und die sich als Sackgasse erwiesen hat, für immer hadern. Ich kann diese Entscheidung aber auch als einen Teil meines Lebens annehmen und erkennen, dass ich ohne sie nicht zu dem Menschen geworden bin, der ich bin.

Ich kann an einem verregneten Sonntag den grauen Himmel sehen oder erleichtert darüber sein, dass ich, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, den ganzen Tag lesend am Sofa verbringen kann.

Ich kann eine Situation (Job, Kolleginnen, PartnerIn,…) verfluchen und wahnsinnig viel Energie dafür aufbringen, mich zu ärgern. Ich kann aber auch die Entscheidung treffen, etwas zu verändern.

Ich kann mich schlecht fühlen, weil ich für meinen Geschmack ein paar Kilo zu viel auf die Waage bringe. Ich kann aber auch beschließen, mich mehr zu bewegen und meine Essgewohnheiten zu verändern.

Ich kann über all das nachgrübeln, das mich stört, ärgert und traurig macht. Ich kann traurig sein wegen all dem, das ich nicht habe und nicht bin. Ich kann aber auch ganz einfach meine Gedanken ändern.

Wir werden zu dem, was wir denken.

Ich hatte und habe in diesem Sommer sehr viel Arbeit und daher keine Gelegenheit einen längeren Urlaub zu machen. Natürlich war ich für einen Moment lang drauf und dran, mich selbst zu bemitleiden („ALLE sitzen irgendwo am Meer und ich nicht…“).

Dann aber habe ich beschlossen, diese Gedanken nicht zuzulassen und das Gute an meiner Situation (ein Sommer in Wien) zu erkennen.

Und siehe da – dieser Sommer ist zu einem der tollsten überhaupt geworden.

Ich war auf ein paar unglaublich schönen Festen eingeladen. Ich habe mit meinen Freunden gefeiert und neue, unglaublich liebe Menschen kennen gelernt. Ich habe alte Freunde wieder getroffen und gespürt, dass manche Verbindungen tatsächlich für immer sind und andauern, auch wenn man sich jahrelang nicht gesehen hat. Ich war bei lieben Freunden am See und habe das herrliche Gefühl genossen, einen ganzen Tag lang nichts tun zu müssen außer aufs Wasser zu schauen, mich zu unterhalten, zu essen und gemeinsam zu SEIN.

Ich habe nicht so viel Zeit auf diversen Social Media – Plattformen verbracht, sondern mich dem zugewandt, das mich jetzt, in diesem Moment, gerade umgibt.

Ich bin durch Wien gegangen und habe meine Umgebung so betrachtet, als wäre ich eine Touristin, die das alles gerade zum ersten Mal sieht.

Dabei habe ich riesige Mengen an Eis verdrückt und mich wie berauscht gefühlt von der Schönheit meiner Heimatstadt.

Tja – und zu guter Letzt habe ich dank „Economist“ sogar erfahren, dass ich den Sommer in der lebenswertesten Stadt der Welt verbracht habe.

You have nowhere to go. You are already here.

Das Geheimnis vom Glücklichsein besteht darin, dass man sich genau das wünscht, das man bereits hat. Freunde, Klamotten, Möbel, Autos, Partner, Jobs.

Alles, was noch dazukommt, ist ein schöner Bonus, über den man sich freut, wenn er da ist, den man aber auch nicht vermisst, sollte man ihn niemals erhalten.

Ist man in der Lage, das Leben so zu leben, ist man eventuell tatsächlich ein Stückchen weiser geworden.

Daniela

 

Bei meinem Spaziergang durch Wien hat mich Andrea Sojka von www.soulpicture.at begleitet und ein paar Momente fototechnisch festgehalten. Das Kleid, das ich auf den Bildern trage, ist von MICHÈL MAYER (www.michelmayer.at). Für meinen Hairstyle ist einzig und allein die Natur zuständig

Wenn Ihr wissen wollt, woran ich gerade so intensiv arbeite, werft doch einen Blick auf www.freiraum-kommunikation.at. Wir haben einige ganz toller Seminare, Einzeltrainings und Workshops für den Herbst und das kommende Jahr entwickelt.

Auch mit meinem Ich Kraft – Podcast beschäftige ich mich sehr. Meine Gespräche mit wundervollen und inspirierenden Menschen könnt Ihr entweder auf dieser Seite in der Rubrik „Podcast“ hören oder gratis via I Tunes.

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