carpe diem: Was Gerüche mit uns machen – mit Geruchsforscher Johannes Frasnelli

Der Südtiroler Mediziner verrät im Gespräch mit Podcast-Host Daniela Zeller, warum Gerüche manchmal Erinnerungen in uns wecken, wieso es so wichtig ist, dass unser Partner gut für uns riecht und ob bestimmte Düfte unsere Leistung steigern.

Über diese Episode

Was lösen Gerüche in uns aus? Warum riechen manche Dinge gut, andere nicht? Wie viel Parfum sollte man eigentlich benutzen? Und warum ist es so wichtig, dass wir den eigenen Partner riechen können?

Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller öffnet der Mediziner und Neurowissenschaftler Johannes Frasnelli die Pforten zum geheimnisvollen Universum der Gerüche. Denn „Schnüffeln“ ist quasi seine Leidenschaft – konkret: die Erforschung des Geruchssinns und dessen umfassende Wirkung auf das menschliche Gehirn. Wir lernen den Proust-Effekt kennen (ein Geruch triggert in uns auf emotionaler Ebene Erinnerungen), erfahren, warum Zitrusgeruch für uns gerne mal angenehm duftet und gerüchteweise sogar die Konzentration fördert. Aber abseits aller Spekulationen ist eines fix: Das Schmecken gibt’s zwar in fünf Varianten – süß, sauer, bitter, salzig und umami (schmackhaft) –, die Wahrnehmung der Aromen aber geschieht allein auf der Ebene des Geruchssinns.

Der Südtiroler Wissenschaftler, der an der Universität von Quebec unterrichtet, findet übrigens auch, dass Krankenhausessen einen unverdient schlechten Ruf hat – und erklärt warum. Weiters ist er davon überzeugt, dass wir, wenn wir zu viel Parfum auftragen, unweigerlich unsere Persönlichkeit verlieren. Und wir lernen, warum Körpergeruch etwas wahnsinnig Intimes ist, was der weibliche Eisprung in der Duftwelt auslöst und warum Spermien, die eigentlich nur zur Eizelle schwimmen müssen, mit Riechrezeptoren ausgerüstet sind (das könnte noch zu wichtigen Entwicklungen in Richtung natürliche Verhütungsmethoden führen).

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