VOM ANKOMMEN

Vielleicht hätte ich den Jahreshoroskopen, die Ende des letzten Jahres in diversen Magazinen erschienen sind, doch keinen Glauben schenken sollen. In ausnahmslos all diesen Horoskopen wurde mir Großartiges für die erste Jahreshälfte 2018 vorausgesagt. Ich war guter Dinge und mehr als optimistisch.

Nun, so kann man sich irren.

Weder auf mentaler noch auf körperlicher Ebene hat sich für mich bewahrheitet, was die Sterne prophezeit haben. Ich war nicht in mir ruhend und voller Kraft, sondern müde und irgendwie blockiert. Es ist mir schwergefallen zu schreiben und auch nur irgendeinen kreativen Gedanken zu fassen. Außerdem war ich ruhelos und meine Gedanken sind permanent hin- und her gehüpft wie kleine übermütige Äffchen. Zeitweise habe ich mich gefühlt, als wäre ich mir selber verlorengegangen.

 

Ich habe mich selbst gefragt: Lebe ich synchron mit den Bedürfnissen meiner Seele?

Ich war mir nicht sicher und ich wusste nicht, wo ich die Antworten auf meine Fragen hätte finden können. Und da die einzig wahren Antworten ja meist in uns selbst zu finden sind, habe ich angefangen zu meditieren.

Die positive Psychologie geht davon aus, dass Glück erlernbar ist. Wenn wir unser Leben gestalten, uns unserer Stärken bewusst werden und diese nutzen, können wir unser Wohlbefinden auf Dauer steigern. Und das ist noch lange nicht alles. Wissenschaftlern zufolge leben glückliche Menschen länger und sind seltener krank.

Mich hinzusetzen und nichts zu tun, ist mir anfangs unglaublich schwer gefallen. Es gibt kaum etwas, das anstrengender ist als das scheinbare Nichtstun.

Je stiller der Körper wird, umso lauter melden sich die Gedanken zu Wort.

Ich war lange Zeit skeptisch, wenn Menschen von der großartigen Veränderung erzählt haben, die regelmäßiges Meditieren in ihnen bewirkt hat.

Für mich lag das Glück immer viel mehr im Tun als im bloßen Sein.

Warum also soll bloßes Dasitzen zufriedener machen? So habe ich gedacht. Trotzdem habe ich weitergemacht. Achtsamkeit besteht nämlich nur zu 1 Prozent aus Theorie und zu 99 Prozent aus Praxis.

Ob Meditation nun glücklicher oder zufriedener macht, weiß ich immer noch nicht. Eine Auswirkung jedoch konnte ich ziemlich schnell bemerken: Das „einfach nur so dasitzen“ erdet mich und bringt mich zur Ruhe. Irgendwann habe ich festgestellt, dass Tage, an denen ich in der Früh meditiere, anders verlaufen als Tage, an denen ich mir nicht die Zeit dafür nehme. Ich bin an Meditationstagen deutlich ruhiger, ausgeglichener, geduldiger, präsenter und freundlicher.

Fortsetzung folgt!

***

Ich Kraft – Podcast mit „1000 things“ Gründer Jan Pöltner

Als Unternehmerin interessiere ich mich sehr für die Geschichten anderer Unternehmer. Wie hat der Weg ihres Unternehmens begonnen? Was war die Motivation dafür, genau das zu tun, was sie heute tun? Aus welchen Fehlern haben sie am meisten gelernt? Wie sind sie als Mensch an ihrem unternehmerischen Dasein gewachsen? Stärkt „Unternehmer sein“ die Ich Kraft?

In der heutigen Podcast – Folge spreche ich mit Jan Pöltner. Er ist Vertreter der vieldiskutierten „Generation Y“ und einer der bekanntesten Protagonisten der heimischen Start Up – Szene. Vor über vier Jahren – damals war er noch Student – hatte er die Idee zu einen Online Guide für Wien. Dieser Guide wurde mittlerweile für ganz Österreich ausgeweitet und was als Idee begonnen hat, ist nun eine GmbH mit über zehn Mitarbeitern (www.1000things.at). Außerdem arbeitet das Unternehmen in den Bereichen Branded Content, Social Media Marketing, Newslettermarketing, Gutscheinmarketing, Foto, Video & Design, Events, Social Media Betreuung und Social Media Schulungen. Genauso vielfältig wie sein Unternehmen ist der Gründer selbst.

Wie ist er zu dem geworden, der er heute ist und was können wir alle für uns selbst aus seinen Erfahrungen mitnehmen? Darüber erzählt Jan Pöltner in unserem Gespräch.

Bei iTunes anhören

 

Buchtipp: „Die 5 magischen Momente des Lebens“ von Dorothee Röhrig

Link zum Buch

Von diesem Buch wollte ich Euch schon lange erzählen. Es ist mir vergangenen Herbst in die Hände gefallen und hat mich ordentlich zum Nachdenken angeregt.

Was sind „magische Momente“ überhaupt?

„Magische Momente sind für mich wie Aussichtspunkte auf der Lebensstrecke. Wie im Touristenführer würde ich sie mit einem Stern markieren. Da muss man hin, um mehr zu sehen, mehr zu erleben, mehr zu begreifen als sonst“, so die Autorin Dorothee Röhrig.

Jeder Mensch kennt Schlüsselmomente, die seine persönliche Entwicklung entscheidend prägen. In manchen dieser Momente bleibt die Zeit stehen und man erkennt sie sofort. Des Erlebens anderer magischer Momente hingegen wird man sich erst im Nachhinein bewusst.

 

Wie man magische Momente für das eigene Leben nützen kann, erzählt dieses Buch. Ich habe beim Lesen darüber nachgedacht: Was waren meine „magischen“ Momente? Inwiefern haben sie mein Leben beeinflusst? Außerdem habe ich mich gefragt, ob ich so manchen „magischen“ Moment gar nicht als solchen wahrgenommen habe und wie es gekommen wäre, hätte ich dies doch getan…

Jeder Mensch erlebt übrigens unterschiedlich viele dieser magischen Momente. Die Autorin ist für sich auf die Anzahl von fünf gekommen und beschreibt diese sehr nachvollziehbar und berührend. Außerdem berichten prominente Frauen wie Barbara Schöneberger und Ina Müller über ihren magischen Moment. Abgerundet wird das Ganze durch die Inputs von elf ExpertInnen aus den Bereichen Psychologie, Psychotherapie, Buddhismus, Zen – Meditation, Yoga, Erziehungswissenschaften und Medizin.

Die Autorin Dorothee Röhrig war viele Jahre lang in gehobenen Positionen für verschiedene Frauen- und Publikumszeitschriften tätig. Heute lebt sie mit ihrem Mann, dem TV – Produzenten und Moderator Hubertus Meyer – Burckhardt in Hamburg.

Das war`s für heute.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit! Wenn Euch der Podcast gefällt und Ihr ihn abonniert und bewertet, würde ich mich sehr freuen.

Wir lesen und hören uns hier wieder in zwei Wochen.

Daniela

 

 

Fotos: Karin Cech – Proksch
Foto Titelbild, Podcast und Buch: Andrea Sojka

 

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